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Bevor Du anfängst zu schreiben

Egal ob Du für dich allein schreibst, an einem Buch oder für deinen Blog: es gibt da etwas, das Du besser vorher machen solltest.

Bevor es konkret wird.

Noch bevor Du dir Sorgen darüber machst, ob du das wohl wirklich kannst.

 Auch wenn es noch so verführerisch ist, gleich loszulegen. Und auch wenn Du dir denkst: yeah, jetzt bin ich motiviert, ich muss jetzt einfach anfangen...

Denn diese Motivation ist tückisch. Unsere Musen sind launisch.

Die ersten Sätze, vielleicht Seiten, kommen von ganz allein. Du schwebst. Das absolute Hochgefühl!

Aber das wird nicht immer so sein.

Und das ist alles andere als pessimistisch formuliert.

Lies nur mal, was andere Autoren übers Schreiben schreiben. Sie haben's erlebt.

Schreiben macht nicht immer nur Freude. Das ist okay so. Es ist auch mal einfach "nur" Arbeit.

Und wer wirklich schreiben und über sich hinaus wachsen will, darf nicht nur dann schreiben, wenn die Muse gerade da ist.

Sie will beachtet werden und deine ganze Aufmerksamkeit bekommen.

Deshalb ist es so wichtig, sich und ihr regelmäßig Zeit und Raum zu geben!


 

Bevor Du also anfängst zu schreiben, mach' dir Gedanken über...


1) DEIN ZIEL: Mach dir bewusst, warum (und was) Du schreiben möchtest

Und schreib es dir auf – zum Beispiel so:

  • Ich möchte schreiben, weil …

  • Ich schreibe über …
  • Schreiben bedeutet mir …

Schreibe darüber 500 Worte

Dabei heraus kommt dein eigenes Manifest, das du mit anderen teilen (hier und hier) und dort aufhängen kannst, wo Du üblicherweise schreibst.

Warum?

Um dein ZIEL nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn das Schreiben selbst mal kein leichter Spaß sondern einfach Arbeit ist. Denn das ist kein Zeichen, dass du nicht schreiben solltest, sondern einfach nur „normal“.

Du kannst das für jedes deiner (Schreib-)Projekte machen. Zwei, drei (oder mehr) Sätze dazu. Versuche, dich so kurz und präzise wie möglich zu halten.



2) DEINE STRUKTUR: Lege fest, wann und wie viel Du schreiben wirst

Eine regelmäßige Schreibpraxis ist so ziemlich DER Schlüssel, um wirklich etwas zustande zu bekommen. Es gibt so viel anderes, das genauso nach unserer Aufmerksamkeit verlangt. Und vieles davon steht in der ToDo-Liste – egal ob berechtigt oder nicht – ganz schön weit oben.

Mach Schreiben zu deiner Priorität!

Plane feste Zeiten ein.

Schreib dir auch das auf: 

  • Ich schreibe immer (dannunddann) und ich schreibe (soundsoviele) Worte...

Überlege dir, wo in deinem Tag ein fester Platz sein kann.

Im Zug auf dem Weg zur Arbeit?

Oder morgens noch bevor alle anderen aufwachen? (So wie zum Beispiel Leo Babauta und viele, viele andere...)

Halte die Ausnahmen so gering wie möglich.

Wenn du wirklich schreiben willst, kommst du nicht drumherum, es auch für wichtig zu erklären und fest einzuplanen.

Nur keine Angst davor, dass so eine Struktur deiner Kreativität nicht gut tun könnte. Diese Sorge hatte ich ewig. Aber das Gegenteil stimmt. Weil wir diesen bewussten Spielraum brauchen, um kreativ sein können. Wir müssen es uns erlauben.



3) DEINE COMMUNITY: Lass dich unterstützen

Überleg dir, wem in deiner Familie oder in deinem Freundeskreis Du davon erzählen kannst, dass Du ab sofort regelmäßig schreibst. 

SDZ-Communities gibt es inzwischen schon bei Facebook und GooglePlus! Komm einfach dazu. Stell dich kurz vor. Erzähl von deinen Plänen und deinen Zielen. Teile, was Du schreibst, wenn Du magst. Und schau dir an, was andere schreiben. 

Lass dich wirklich unterstützen! 

 


 

Und dann: fang an zu schreiben

Schreib noch heute 500 Worte

Schreib deinen Kopf frei. Schreib Dich Zen.